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Standortbestimmung und Ausblick

Drei Spiele in dieser Bezirksoberligasaison haben wir absolviert, das ist gleichzeitig schon knapp ein Viertel der gesamten Spielzeit. Es hat uns erwartungsgemäß relativ übel erwischt, weil es uns bisher nicht gelungen ist, die personellen Schwächungen zu kompensieren und an die tollen kämpferischen und spielerischen Leistungen der Vorsaison anzuknüpfen.

Der Klatsche in Drais folgte die Mission Impossible gegen die TTSG Sörgenloch/Zornheim I, einem ganz heißen Favoriten auf die diesjährige Meisterschaft. An der Einstellung hat es definitiv nicht gelegen, dass am Ende ein deutliches 1:11 zu Buche stand, der Gegner war schlicht und ergreifend zu gut besetzt. Leicht haben wir es den Jungs trotzdem nicht gemacht, es gab eine Vielzahl von knappen, umkämpften Sätzen. Gereicht hat es leider nur zum Ehrenpunkt, welcher Mark im Spiel gegen Seegräber vorbehalten war. Und da sind wir schon bei einem der wenigen Lichtblicke, denn Mark hat bei seinen beiden Auftritten voll überzeugt und weist als einziger Spieler eine positive Bilanz auf.

Zu Match Nummer 3 traten wir bei der Spielvereinigung Essenheim an, und zum ersten Mal wäre ein Punktgewinn drin gewesen.  Wenig überraschend taten wir uns schwer gegen die teilweise sehr unangenehme Spielweise auf Seiten des Aufsteigers, trotzdem konnte die Mehrzahl der Begegnungen ausgeglichen gestaltet werden. Zählbares sprang dabei jedoch in den meisten Fällen nicht heraus, weil uns irgendwie das letzte Quäntchen Entschlossenheit, Kaltschnäuzigkeit und vielleicht auch Glück gefehlt hat. Bezeichnend die Niederlage von Michael gegen Herr, der seine super herausgespielte Zweisatzführung nicht ins Ziel bringen konnte und am Ende eine ziemlich deprimierende Niederlage einstecken musste. Für die Punkte beim 4:8 sorgten Mark (2), Johann und Olli.

Bleibt die Frage, wie wir die nächsten Spiele angehen wollen und was uns im weiteren Verlauf dieser merkwürdigen Saison noch so erwartet.

Nach einer längeren Spielpause werden wir am 15.10. beim zweiten Aufsteiger in Gonsenheim antreten. Das Ziel muss ganz einfach sein, mit der bestmöglichen Mannschaftsaufstellung den ersten Saisonsieg einzufahren und mit einem ordentlichen Erfolgserlebnis die Stimmung im Team wieder deutlich zu heben. Es ist ja nicht so, dass wir plötzlich den TT-Sport verlernt haben, das beweisen regelmäßig die gezeigten Leistungen im Training. Meiner Ansicht nach ist es eher eine Kopf- und/oder Motivationssache, die den einen oder anderen Spieler davon abhält, in die Nähe der Normal-, geschweige denn der Bestform zu kommen.

Die allgemeinen Einschränkungen während der Spiele sowie die Tatsache, dass mit Wackernheim und Stadecken-Elsheim zwei Teams zurückgezogen haben, gegen die wir uns durchaus Punktgewinne und interessante Begegnungen ausgerechnet hatten, tragen nicht zur Verbesserung der Situation bei. Andererseits können wir völlig ohne Druck aufspielen, da der Klassenerhalt durch die beiden Rückzüge bereits feststeht. Das sollte für uns ab sofort die Basis sein, um uns Stück für Stück selbst aus dem Loch herauszuziehen, in dem das Team offensichtlich steckt. Jeder kann und soll durch eine positive Einstellung und vollen Einsatz dazu beitragen, dass in den kommenden Wochen der Spaß und die Spielfreude zurückkehren und wir am Saisonende einen Mittelfeldplatz in der Tabelle einnehmen. Das sollte auf jeden Fall drin sein.