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Rückblick auf die Saison 2019/20 der 3. Mannschaft des RSV in der BOL Nord

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Die letzte Saison ist bereits seit vielen Wochen beendet, aber erst heute finde ich Zeit und Muße für ein Resümee. Dabei werde ich mich wirklich AUSSCHLIESSLICH auf das Sportliche konzentrieren, versprochen.

Eine bewegte, spannende Spielzeit liegt hinter uns, in der wir uns, dass darf ich bereits vorwegnehmen und betonen, als Team geschlossen gezeigt und beachtlich aus der Affäre gezogen haben. Der vierte Platz war so nicht vorherzusehen, und bedenkt man die teilweise kuriosen Begleitumstände, ist er das absolute Maximum, das wir erreichen konnten.

Bis auf wenige Ausnahmen war die Staffel extrem ausgeglichen. Quasi jedes Spiel war eine Herausforderung, und die Tatsache, dass fast alle Teams häufig mit Ersatz angetreten sind, führte dazu, dass irgendwie Jeder Jeden schlagen konnte.

Vor allem unsere Saison war von dieser Problematik geprägt. Nicht ein einziges Spiel konnten wir mit den nominell besten Sechs bestreiten, insgesamt 16 Spieler und eine Spielerin kamen zum Einsatz, damit waren wir der absolute Spitzenreiter!!! Nochmals vielen Dank an alle Sportskameraden aus der 4. und 5. Mannschaft, die uns toll unterstützt haben, war das Unterfangen auch noch so aussichtslos. Zwei derbe Klatschen haben wir uns folgerichtig eingefangen, in Drais und in Wackernheim. Dass wir in den restlichen Partien (teilweise auch etwas überraschend) gepunktet haben, lag daran, dass irgendwie immer die optimale Aufstellung für den jeweiligen Kontrahenten zur Verfügung stand.

Garant für den tollen Tabellenplatz war zum Einen, dass wir trotz des sich ständig drehenden Spielerkarussells die Mehrzahl unserer Doppel gewonnen haben. Frank hielt sich mit Flo bzw. Birke als Partner in 9 Spielen schadlos. Johann und Birke fanden nach Startschwierigkeiten immer besser zusammen und verloren in der Rückrunde kein Match. Micha und Steffen spielten fast ausgeglichen, und Stollo, Henrik und Mark holten mit verschiedenen Partnern ebenfalls wichtige Siege.

Zum Anderen konnte das „Stammpersonal“ überzeugen. Sechs Spieler erreichten eine positive Bilanz, zudem spielte Stollo, der sich als die erhoffte Verstärkung zur Rückrunde erwies, vorne ausgeglichen. Möglich waren diese guten Ergebnisse vor allem dadurch, dass die Chemie in der Truppe gestimmt hat und dass Jeder versucht hat, mit Einsatz und Kampf das Optimale rauszuholen. An dieser Stelle möchte ich vor allem Johann herausheben, denn er hat wirklich eine bärenstarke Saison gespielt. Seine 13:9 – Bilanz, die er sich hauptsächlich im mittleren Paarkreuz gesichert hat, hatten ihm die Wenigsten und vermutlich nicht mal er selbst zugetraut.

Highlights waren die beiden hart erkämpften Siege über die TGM Budenheim, außerdem der Erfolg im Rückspiel gegen Drais und das unfassbar spannende Match in der Haybachhalle gegen Sörgenloch/Zornheim II, auch wenn wir leider knapp unterlagen.

Ärgerlich und nicht ganz so toll waren die Auftritte in der Hinrunde gegen Sörgenloch/Zornheim I sowie bei Mainz 05. Aber Schwamm drüber, die positiven Aspekte haben meiner Meinung nach bei Weitem überwogen.

Mal vorausgesetzt, dass die neue Spielzeit wie geplant gestartet und durchgeführt werden kann, wird die Aufgabe für uns fast noch schwerer als im letzten Jahr. Das Niveau der Liga ist nach meiner Einschätzung gestiegen, es gibt keinen Gegner, von dem wir behaupten könnten: „Die hauen wir locker weg“.

Unser Kader präsentiert sich auch mit einigen Veränderungen. Flo Schellenberg und Stollo haben uns Richtung zweite Mannschaft verlassen, Julia steht leider gar nicht mehr zur Verfügung (viel Erfolg beim Studium!!!). Dafür begrüßen wir sehr herzlich Flo Oehme und David, die in der vergangenen Saison Verbandsliga gespielt haben, sowie Olli, der sich in der Kreisliga vorne durchgebissen hat. Nominell stehen wir eigentlich ziemlich gut da, aber die Frage wird sein, welche Spieler regelmäßig zum Einsatz kommen können. Vermutlich wird auch Mark uns hin und wieder unterstützen „müssen“, dem wir aber erstmal gutes Gelingen als Spitzenspieler der 4. Mannschaft in der Kreisliga wünschen. Angst haben wir bestimmt nicht, aber die Zielsetzung sollte auf jeden Fall erstmal dahin gehen, die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Ist das erreicht, können wir durchschnaufen und uns neu ausrichten.

Erfreulicherweise konnten wir im Juni wieder mit dem Training beginnen, die Beteiligung war an allen Tagen ziemlich gut. So darf es gern weitergehen. Vielen Dank möchte ich Allen sagen, die sich regelmäßig engagieren, um die notwendigen Vor- und Nachbereitungen umzusetzen. Stellvertretend fallen mir da Lydia, Simon, Claus und Tim ein, sollte ich noch jemanden vergessen haben, bitte ich das zu entschuldigen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen auch in Zukunft viel Freude und Erfolg bei unserem Lieblingssport und natürlich viel Gesundheit.

Lasst es Euch gut gehen,

Thomas