Mit einem nicht zu toppenden Ergebnis kehrten die Schüler und Jugendspieler des RSV Klein-Winternheim am Wochenende von der 2. Rheinhessenrangliste zurück. Beim Turnier, das einmal mehr in Alzey ausgetragen wurde, holten sich sowohl der 15-jährige Nicolas Brusenbauch als auch sein 13-jähriger Vereinskollege David Schöne ungeschlagen den Titel in ihren jeweiligen Altersklassen.

Nicolas zeigte, dass er durch seine beachtliche Bilanz in der Herren-Oberliga eine gehörige Portion Selbstbewusstsein mitgebracht hatte und drehte gleich nach holprigem Start im ersten Spiel gegen Roman Böcking (TSG Heidesheim) einen 0:2-Satzrückstand zu einem 3:2-Erfolg. Nachdem diese Hürde überwunden war, brachte im Prinzip nur noch sein derzeitiger Angstgegner Thorsten Lawall (TSV Gau-Odernheim) Nico in wirkliche Bedrängnis. Doch auch hier bewies der hochgewachsene Gymnasiast den längeren Atem und setzte sich mit 11:9 im fünften Durchgang durch. Weitere starke Spiele, etwa gegen den Gau-Odernheimer Jugendspieler Niclas Bauer (3:1) und Lars Hönig vom TuS Sörgenloch (3:0) folgten.
Am Ende stand eine Bilanz von acht Siegen und keiner Niederlage. 

Eine nicht minder beeindruckende Leistung zeigte auch Nachwuchstalent David Schöne. Der Kreisliga-Spieler setzte sich gegen eine starke Konkurrenz durch, in der gleich mehrere Verbandsligaspieler vertreten waren. Highlight des Tages war zweifelsohne Davids Auftritt gegen Jurij Magit von der DJK RW Finthen. Zuletzt hatte der 13-jährige Linkshänder seinen Finther Rivalen gleich mehrere Male besiegen können, sodass auch im entscheidenden Match der Rangliste mit ihm zu rechnen war. Und nach zwei überragenden Sätzen führte David tatsächlich schnell mit 2:0, verlor dann jedoch Durchgang drei und vergab im vierten Satz reihenweise Matchbälle, sodass Jurij nach einem 16:14 noch in den Entscheidungssatz kam. Hier lief David mehrmals einem Rückstand hinterher, konnte aber auf der Zielgeraden noch das Rennen für sich entscheiden: 11:9 lautete das Endergebnis des Satzes. In den anderen Begegnungen hatte David dann nicht mehr ganz so viel zu kämpfen und belegte am Ende mit weißer Weste den ersten Platz.
Ebenfalls eine starke Leistung bot sein Teamkollege Henrik Brusenbauch, der mit einem Überraschungserfolg gegen Jurij Magit auf sich aufmerksam machte und letztlich mit einem tollen dritten Platz belohnt wurde.