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Verrückt, verrückter,…RSV!

Wir sind Spitzenreiter…

5:1 Punkte nach drei Spieltagen, Platz 1 in der Liga, unsere erste Mannschaft schwimmt derzeit auf einer Welle des Erfolgs. Am ersten Spieltag noch „münchhausen-like“ am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen, haben Manni, Vicky, Oli, Yvy, Dennis (Spitzname gesucht!) und Nico es geschafft, die Euphorie in die rheinhessischen Derbys mitzunehmen. 8:8 gegen Wackernheim und ein in dieser Form überraschendes 9:6 gegen Mainz 05 – ich muss zugeben: Ich bin beeindruckt. 

Dass unsere Jungs spielerisch was draufhaben, war ja im Vorfeld einigen klar. Doch die Art und Weise, wie Captain Olis Matrosen derzeit vor allem in engen Situationen auftrumpfen, die ist schon echt aller Ehren wert. Und der Kapitän geht mit gutem Beispiel voran: 0:2-Rückstand in Wackernheim gedreht (gegen Kröhl), 0:2-Rückstand in Mainz gedreht (gegen Tomoski). Dass er dann auch das Schlussdoppel mit Manfredas bei gleichem Rückstand und Matchbällen gegen sich noch gewinnt, ist irgendwie logische Folge. Wer hier von Glück spricht, hat keine Ahnung. Was hier momentan herrscht, ist pure, 100%ige Einstellung, meine Herrschaften! Der Wille zum Sieg und das Wissen: „Wir können das!“ 

Beispiel Yves: Vor zwei Jahren noch ein Schatten seiner selbst, ohne Selbstbewusstsein und Biss. In der Saison 2010/11 hat man dann aber schon gemerkt, dass da plötzlich irgendwo ein kleines Flämmchen auflodert. Eine ordentliche Verbandsliga-Saison hat ihn nicht zufriedengestellt. Sichtbar. Da geht mehr.
Dann kam Nistertal und die Geburtsstunde des „Mr. Relegation“!
Inzwischen passt „Mr. Wunderball“ fast noch besser. Denn solche Schläge, wie Yves sie in seinen Spielen zeigt, sieht man nicht oft. Und das Entscheide: Sie funktionieren derzeit! Warum? Weil Yves weiß, dass er sie kann. 

Ich könnte weitere Beispiele nennen, die belegen, warum es derzeit einfach rund läuft. Einen Dennis Prasse etwa, der nach missglücktem Saisonstart und jeder Menge Selbstzweifel dann Amaru von Mainz 05 bezwingt und damit den Weg zur Siegstraße ebnet. Einen Nicolas Brusenbauch, der nach einer gefühlten 1:500-Bilanz gegen Marco Gottwald plötzlich gegen seinen Ex-Kollegen gewinnt und den Sieg für sein Team perfekt macht. Einen Viktor Sarrach, der immer dann punktet, wenn es wichtig ist. 

Ja, Jungs, ich gebe es zu: Ich schwärme! Und ihr seid schuld dran. 

Wir sind in der Oberliga angekommen und allein für die drei Spiele, die wir bisher sehen konnten, hat sich alles gelohnt. Ich will aber noch mehr davon! Lasst das Feuer brennen! Noch ne Weile wenigstens, bis April 2012 oder so.

Ihr habt es geschafft, dass ich mich auf euren nächsten Spieltag freue und es kaum erwarten kann, wieder mitzufiebern. Ihr seid schuld an der Euphorie!

Und – frei nach Wowereit: Das ist gut so!