Ein Test der Ausdauer wurde es für die Spieler beim diesjährigen Verbandsgemeinde-Turniers in Nieder-Olm. Aufgrund kurzfristiger Anmeldungen aus Essenheim wurde das Teilnehmerfeld nochmals aufgestockt, sodass man in der A-Klasse mit zwei Sechsergruppen spielte. Die Konsequenzen für die Tischtennisfreaks waren enorm: Von 9.30 Uhr bis 21.00 Uhr wurde in der Heinz-Kerz-Halle um den Titel gespielt, sodass sich am Ende neben der Spielstärke auch der längere Atem als ausschlaggebend erwies. Für uns Klein-Winternheimer lohnte sich die Teilnahme am „Marathon“ in jedem Fall: Als Favoriten gestartet gaben sich Yves Besier und Marius Burg keine Blöße und holten sich souverän ohne Punktverlust die Verbandsgemeinde-Meisterschaft. Neben einem Pokal und einer Urkunde gab es für beide noch eine Kiste Rheinhessen-Bräu. Eines der „Opfer“ von Yves und Marius war leider die Paarung, bestehend aus ihren Vereinskameraden Christian Bauer und Steffen Nagel. Im Halbfinale war für Christian und Steffen trotz guter Leistung in Doppel und Einzel nichts zu holen. Trösten konnten sich die beiden jedoch mit Platz 3, den sie nach erschöpfungsbedingter Aufgabe ihrer Gegner Faust/Spinnler im „kleinen Finale“ ergatterten. Dass sie es überhaupt aus der Gruppenphase schafften, verdankten Steffen und Christian nicht zuletzt Jörg Hönig vom TuS Sörgenloch, der mit seinem Einzelerfolg gegen Wolfgang Eick (Stadecken) dafür sorgte, dass die RSVler bei gleicher Bilanz mit dem besseren Spielverhältnis vor ihren Stadecker Gegnern ins Halbfinale einzogen.

Trotz der langen Dauer war das Turnier gut organisiert, hat großen Spaß gemacht und wird auch im nächsten Jahr sicherlich wieder um den ein oder anderen Klein-Winternheimer Teilnehmer bereichert.